von Ilka Meier, veröffentlicht in Lebensmittel
Lebensmittelmotten kann jeder bekommen. Oft gelangen sie aus dem Lebensmittelhandel zum Konsumenten. Sie sind harmlos, können aber zu einer regelrechten Plage werden. Sie befallen Lebensmittelreste wie Mehl, Nüsse, Reis, Mais, Teigwaren, Gebäck, Gewürze, Trockenobst, Suppenbeutel, Schokolade oder Trockendekorationen.
Die Eiablage erfolgt in den Vorratsschränken, Verpackungen oder Vorratsdosen. Entweder sind dann im nächsten Stadium die hellen Larven erkennbar, danach fliegen die Lebensmittelmotten in Küche und Schränken umher. In den befallenen Lebensmitteln selbst sind Netze wie kleine Spinnfäden erkennbar.
Auch in geschlossene Behältnisse gelangen die Lebensmittelmotten. Die Eiablage geschieht in den Schränken und gelangt wieder auf die Nahrung.
Weder durch Wegwerfen der Lebensmittel noch durch das Reinigen ist es gewährleistet, die Lebensmittelmotten loszuwerden. Oft tauchen sie nach einiger Zeit wieder auf, da sie sehr robust und sogar gegen Insektizide resistent sind und sich in kleinste Ritzen setzen.
Deshalb ist eine nachhaltige Bekämpfung der Lebensmittelmotte empfehlenswert: Biologisch und nachhaltige Bekämpfung durch die Schlupfwespe (Trichogrammen), die der natürliche Feind der Mehlmotte ist.
Falle aufkleben, sechs Wochen hängen lassen. Die männlichen Lebensmittelmotten werden durch ein Sexualhormon angelockt. Befinden sich in diesem Zeitraum Lebensmittelmotten auf der Klebefläche, wissen Sie, dass diese noch nicht beseitigt sind. Sie sollten dann die Schlupfwespe weiter einsetzen. Nur die Schlupfwespen können die Lebensmittelmotten nachhaltig und gänzlich ausrotten.
Diese Art der Bekämpfung ist biologisch und daher ohne Gefahr für Mensch und Tier.
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