von Vadim Vl. Popov, veröffentlicht in Ernährung für das Baby
Der Gemüsebrei ist der ideale Einstieg in die Beikost
Gewöhnung an den Gemüsebrei ist wichtig
Die Gewöhnung an diesen ersten Brei soll schrittweise erfolgen. Am besten geben Sie mittags vor einer Milchmahlzeit einige wenige Löffel Karotten- oder Pastinakenmus ohne Zusätze.
Karotten und Pastinaken sind ideal, weil sie wegen ihres süßlichen Geschmacks meist sofort akzeptiert werden. Die Menge sollten Sie allmählich steigern, bis schließlich eine ganze Mahlzeit durch den Gemüsebrei ersetzt ist.
Hat sich das Baby an die Karotten und Pastinaken gewöhnt, können Sie ihm ruhig eine gekochte Kartoffel, ohne Salz aber dafür mit etwas Rapsöl geben. Apropos Pflanzenöl!
Gemüsemahlzeit braucht immer etwas Pflanzenöl
Die selbstzubereitende Gemüsemahlzeit braucht immer etwas Pflanzenöl mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Dafür eignet sich am besten das kaltgepresste Rapsöl in Bio-Qualität. Das Rapsöl sättigt, ohne dick zu machen, versorgt das Baby mit den notwendigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E und erhöht seine Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen.
Welche Gemüsesorten sind sonst für den Brei geeignet?
Mit der Zeit soll Ihr Baby auch andere Gemüsearten kennenlernen, wie z. B. Fenchel, Erbsen, Blumenkohl, Brokkoli, Kürbis oder Kohlrabi. Nicht zu empfehlen für das erste Lebensjahr sind Zwiebeln, Lauch, Knoblauch und Paprika. Die letzteren können Blähungen verursachen.
Für weitere Fragen rund um die Babyernährung stehe ich Ihnen als erfahrender Ernährungscoach gerne zur Verfügung!
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