von Nicole Ziese, veröffentlicht in Equipment
Die optische Bildstabilisation findet im Objektiv der Digitalkamera oder beim Bildsensor statt. Bei der Bildstabilisierung im Objektiv registrieren Sensoren die Bewegung des Objektivs. Anschließend bewegt die Steuerelektronik des Bildstabilisators ein bewegliches Linsensystem entgegen der Verwacklungsrichtung und gleicht diese so aus. Bei der Bildstabilisation in der Kamera werden keine optischen Ausgleichelemente bewegt, sondern der Sensor selbst. Vorteil: Hier können auch die günstigeren Wechselobjektive ohne Bildstabilisation verwendet werden. Bei der elektronischen Bildstabilisierung handelt es sich im Grunde genommen um eine automatische Erhöhung der Sensorempfindlichkeit bei schlechten Lichtverhältnissen. Die kürzere Belichtungszeit verringert den Verwacklungseffekt, führt jedoch andererseits zu einem erhöhten Bildrauschen. Dieses Verfahren findet sich vorrangig in Videokameras und kompakten Digitalkameras.
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