von Nicole Ziese, veröffentlicht in Aufnahme
Vorab zum Verständnis: Der Mensch nimmt seine Umwelt mit beiden Augen wahr. Beide Augen erfassen die Umwelt aus leicht unterschiedlichen Blickwinkeln. Diese beiden, leicht versetzten Bilder werden im Sehzentrum zu einem dreidimensionalen Bild zusammengefügt. Damit ein Beamer ein 3D-Feeling beim Betrachter erwecken kann, muss dieser ebenfalls zwei Teilbilder erzeugen, und so das natürliche Sehen des menschlichen Auges imitieren.
Beamer mit passiver 3D-Projektion
Bei Systemen, die mit passiver 3D-Technologie arbeiten, werden zwei Beamer benötigt. Die Trennung der beiden Bilder (für das rechtes und linkes Auge) erfolgt mittels einer so genannten Polarisationsfolie vor der Projektionsoptik am Beamer. Damit die beiden Bilder vom Betrachter als ein dreidimensionales Bild wahrgenommen werden, ist eine spezielle Polarisationsbrille notwendig.
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