von Katharina Schlamp, veröffentlicht in Sozial- und Bildungsmanagement
Lassen Sie die Pause zu einer bewegten Pause werden. Doch damit ist nicht ein ungezügeltes Herumtoben gemeint, bei dem sich die Schüler mit dem Brot in der Hand gegenseitig umrempeln. Bieten Sie vielmehr vielseitige Bewegungsaktivitäten an.
In China finden Sie keinen Pausenhof ohne Basketballkorb. Und der ist von Jungs umlagert. Sie werden denken: Naja, bei uns ist halt der Fußball der Nationalsport. – Stimmt, doch Fußball lässt sich in der Pause nur realisieren, wenn die Sportanlage direkt an Ihr Pausengelände angeschlossen ist.
Dagegen brauchen Sie für Basketball lediglich einen Halbkreis mit einem Radius von 5 – 7 Metern. Vielleicht können Sie ja beides anbieten? Sollten Sie keine Gelegenheit für einen fest verankerten Basketballkorb haben, bieten die Sportgeräte-Hersteller auch fahrbare Varianten an.
Damit Bewegung und Spaß im Vordergrund stehen anstatt Ärger mit Antisportlern sorgen Sie für klare Regeln:
Das meiste Organisatorische kann von Ihren Jungen selbst übernommen werden. Doch natürlich sollten Ihre Lehrer ein Auge darauf werfen, ob die Vereinbarungen eingehalten werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Benutzer dieses Sportgeräts immer weniger werden. Dabei ist nicht das geringe Interesse daran schuld, sondern es sind die frustrierenden Umstände drumherum.
Noch mehr Freude an dieser Pausenbeschäftigung haben Ihre Schüler, wenn sie die Techniken des Basketball kennen, insbesondere des Korbwurfs. Hierfür ist der Sportunterricht der richtige Ort. Der Pausenhof ist dann das tägliche Übungsfeld. - Wie immer: je mehr Erfolg die Jungen haben, umso lieber bewegen sie sich.
Fazit: An erster Stelle steht für Sie sicherlich, mit einem Basketballkorb auf dem Pausenhof Bewegungsanreize für Ihre Schüler, insbesondere die Jungs zu schaffen. Doch vielleicht entwickelt sich daraus ein leistungsfähiges Team, das auch bei Wettkämpfen antritt und Ihr Schul-Image steigert.
Lesen Sie mehr zum Thema im Beitrag Jungen brauchen Bewegung.
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