Ökologische Produkte sind schon längst im Mainstream angekommen. Die Folgen für die Wirtschaft sind weitreichend. Der Markt für Bioprodukte ist auch im Jahr 2007 weiter gewachsen. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) haben die privaten Haushalte ihre Ausgaben für Bio-Produkte um rund 21 % gegenüber 2006 gesteigert. Bio-Produkte haben damit einen Marktanteil an allen Ausgaben für Lebensmittel und Getränke von knapp 3 %. Nur noch 6 % der Haushalte sind „Bio-Verweigerer“.
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Wirtschaft: Die Folgen des Bio-Booms
Das ist erst der Anfang. Die Wirtschaft und unser Shopping-Verhalten werden sich unter dem Eindruck des Megatrends Neo-Ökologie schon bald deutlich verändern. Hierzu einige Zahlen:
- Laut einer OECD-Studie könnte Internet-Retailing den Neubau von 12,5 % an weltweiter Handelsfläche kompensieren, ganz abgesehen von zusätzlichen Kosten für Energie, Baumaterialien etc.
- Eine Untersuchung von Ernst & Young kommt zu der Einschätzung, dass durch den Internethandel 25 bis 35 % an Lagerkosten eingespart werden können. Berechnungen von IBM gehen sogar noch weiter und sprechen von einer Reduzierung der Lagerkosten um die Hälfte.
- Untersuchungen aus Großbritannien haben errechnet, dass sich der Benzinverbrauch um 75 bis 95 % reduzieren ließe, wenn Lebensmitteleinkäufe bzw. Fahrten zu Restaurants durch Home-Delivery-Services ersetzt werden würden.
- Der E-Commerce insgesamt könnte schon bald dazu führen, dass in Haushalten auf diese Weise 40 bis 90 % weniger Benzin für den Einkauf verbraucht wird.
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