von Wolfgang Lutz, veröffentlicht in Wirtschaftspolitik
Üblicherweise beginnt im Herbst in den Finanzabteilungen der Firmen der Budgetprozess, in einem tiefen Detaillierungsgrad. Doch leider sind alle diese Planungen oftmals Makulatur, weil der schnelllebige Wirtschaftprozess nichts anderes zulässt und die Planungsannahmen bereits vor Inkrafttreten überholt sind.
Die rollende Vorschau / Rolling Forecast als zeitnahes Planungstool.
Die Rollende Vorschau / Rolling Forecast bildet ausschließlich die kurzfristige Wirklichkeit ab, indem sie ausgewählte Istwerte des Vormonats auf die nächsten drei Monate fortschreibt und somit zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres eine realistische Entwicklung aufzeigen kann.
Damit ist einzig die Rollende Vorschau / Rolling Forecast in der Lage, die Geschäftsentwicklung gegenwartsnah abzubilden.
Die Aufnahmepositionen in eine Rollende Vorschau / Rolling Forecast werden streng limitiert, eine Scheingenauigkeit ist dabei zu vermeiden.
Positionen in der Rollenden Vorschau / Rolling Forecast sind die jeweiligen Umsätze, die Zahlungseingänge aus den Erlösen, Personal- und Sachkosten sowie sonstige bedeutende Zahlungseingangs- bzw. Zahlungsausgangsströme.
Die Rollende Vorschau / Rolling Forecast ist damit die Grundlage der Liquiditätsrechnung und gibt der Geschäftsführung eine auf der Höhe der Zeit realistische Darstellung über die finanzielle Lage seines Unternehmens. Denn ein konsequentes Finanzmanagement ist der einzige Schutz vor Liquiditätsengpässen.
Mit der rollenden Vorschau / Rolling Forecast kann die Zukunft des Unternehmens gestaltet werden, anstatt die Vergangenheit anhand eines veralteten Budgets zu erklären.
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