von Magdalena Szarafin, veröffentlicht in Unternehmensstrategie
Laut der aktuellen Studie (2010) von Artur D. Little (ADL) "Shared-Services – The Next Generation" betreiben mittlerweile über 80 % der Fortune-500-Unternehmen und etwa 75 % der DAX-Unternehmen Shared Service Center (SSC).
Über die Vorteile eines Shared Services Modells und auch über erfolgreiche Einführungen wurde bisher viel gesagt. Richtig angewendet lässt dieses Geschäftsmodell u. a. die Qualität der angebotenen Dienstleistungen erhöhen.
Vorteile einer Shared Services Initiative
Dank Zentralisierung der Back-Office-Funktionen in einer Einheit kann sich der Konzern auf das Kerngeschäft konzentrieren. Die Harmonisierung und Standardisierung erhöht die Konsistenz der Informationen und dank Skaleneffekten ist die Kostensenkung möglich. Vorbehaltlich eben, dass ein Shared Service Center richtig eingerichtet wurde und danach erfolgreich funktioniert.
Weniger wurde bisher über Initiativen gesagt, deren Zweck es war, ein Shared Service Center einzurichten und die gescheitert sind. In der früher zitierten Studie von ADL wird auf folgende Einschränkungen verwiesen, mit denen viele Unternehmen in der Migrations- und der Expansionsphase immer wieder konfrontiert werden:
Und was ist mit Shared-Services-Initiativen, die zwar umgesetzt worden sind – aber nach der Einführung scheitern? Hierzu nennen die Autoren Wolfgang Becker, Christian Kunz und Benjamin Mayer in dem Fachbuch Shared Service Center: Konzeption und Implementierung in internationalen Unternehmen (S. 75) folgende Gründe:
Deswegen empfiehlt es sich laut Parson Consulting, bei der Einrichtung und der Funktionsweise eines Shared Service Centers folgendes zu beachten:
Gleichzeitig sollte folgendes bedacht werden:
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