von Patrik Berend, veröffentlicht in Unternehmensstrategie
2 grundsätzliche Schritte einer Investitionsentscheidung
Informationen, die Sie für die Kapitalwertmethode brauchen
Um eine Investitionsrechnung durchzuführen, müssen Sie die Investition durch Einnahmen- und Ausgabenströme über die Jahre beschreiben. Dabei ergibt die Differenz aus den Einnahmen und Ausgaben den Cash-Flow (= Einnahmeüberschuss) der jeweiligen Jahre.
Eine weitere wichtige Grundlage für die in der Praxis häufig eingesetzte Kapitalwertmethode (auch: Barwertmethode, Net Present Value, NPV) ist der Kalkulationszinsfuß. Dabei handelt es sich um die Mindestverzinsung, die Sie als Investor von der Investition fordern, um sie durchführen zu können. Die Mindestverzinsung wird sich an den Kosten orientieren, die Ihnen (bzw. Ihrem Unternehmen) als Investor durch die Finanzierung entstehen.
Finanzieren Sie die Investition mit Ihren eigenen Mitteln, so entstehen Ihnen sog. Opportunitätskosten (= Kosten, die sich durch die Möglichkeit einer anderen Verwendung ergeben), denn Ihnen entgehen Gewinne aus alternativen Kapitalanlagemöglichkeiten. Sie könnten das Geld ja auch zu Ihrer Hausbank bringen und dort anlegen. In diesem Fall nehmen Sie als Kalkulationszinssatz den Zinssatz, den Sie durch die Anlage am Kapitalmarkt erhalten (= Haben-Zinsfuß). Finanzieren Sie die Investition durch Fremdkapital, dann entspricht der Kalkulationszinsfuß dem Kreditzinssatz (= Soll-Zinsfuß).
|
|
|
|
| Handbuch für Selbstständige und Unternehmer | Praxiashandbuch GmbH-Geschäftsführer | Verkaufsmanagement aktuell |
Keine Kommentare vorhanden
Jetzt kommentieren oder fragen
Bitte loggen Sie sich ein, um zu kommentieren oder Fragen zu stellen.
Sind sie neu hier? Dann registrieren Sie sich jetzt kostenlos.