von Wolfgang Imkamp, veröffentlicht in Management
Quantitative Kulturforschung bedeutet dabei, dass Fragebögen ausgewertet wurden und die Anzahl von Antworten auf eine bestimmte Kultur hindeutet. Dem gegenüber steht die qualitative Kulturforschung. Dabei werden Beobachtungen aus verschiedenen Kulturen als Ergebnisse festgehalten.
Grundlegend sind haben sich drei Punkte in interkultureller Zusammenarbeit herausgebildet:
Der Kulturforscher Hofstede versteht die Eingruppierung in verschiedene Kulturen als eine "mentale Programmierung" die anerzogen und angelernt ist.
Ebenso finden wir heute in der östlichen Welt Menschen, die teilweise Verhaltensweisen aus der westlichen Welt besitzen und anders herum. Das widerspricht grundsätzlich nicht der Annahme Hofstedes, weil hier von einer grundlegenden Orientierung ausgegangen wird. Dieser interkulturelle Austausch findet durch die Globalisierung statt.
Es wird aber in Zukunft keinen interkulturellen Einheitsbrei geben, wo alles mit allem vermischt ist. Es wird grundlegend bei der traditionellen, kulturellen Erziehung bleiben, die sich auch bei Mitarbeitern im Berufsleben zeigen wird. Mitarbeiter zeigen in ihrem Verhalten und Äußerungen, dass ihnen ihre Kultur wichtig ist.
Daher muss die jeweilige Landeskultur im gewissen Rahmen auch im Berufsleben berücksichtigt werden. Es besteht in Teilen von verschieden Kulturen eine Annäherung der Kulturen. Andere Teile einer Kultur sind nicht davon berührt. Dazu ändern sich Werte, Normen und Traditionen nur sehr langsam. Meistens erst über Jahrzehnte.
Die Bedeutung interkultureller Kompetenz wird weiter steigen
Für die persönliche, interkulturelle Entwicklung haben die Mitarbeiter selbst Sorge zu tragen. Dies wird von den Unternehmen auf die Mitarbeiter übertragen. Die steigende Nachfrage für interkulturelle Kompetenz, zeigen nicht zuletzt die Stellenanzeigen der Unternehmen auf dem einheimischen Arbeitsmarkt und die Ausdehnung von lokalen auf globale Märkte.
Sozial- und Handlungskompetenz rückt in den Vordergrund
Die klassifizierte Darstellung von der mentalen Programmierung in Kulturen, löst sich weiter auf. Vielmehr werden die Gemeinsamkeiten in Gruppen gefragt sein. Dabei wird das Aufeinander-zu-gehen aus dem Wissen einer Landeskultur in den Vordergrund rücken. Sozial- und Handlungskompetenz steht dabei als gemeinsamer Nenner, für die Mitarbeiter, um in einer Arbeitsgruppe erfolgreich zu sein.
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