von Magdalena Szarafin, veröffentlicht in Management
In Wikipedia werden E-Mail-Spams als unerwünschte, auf elektronischem Wege übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt haben.
Laut dem Branchenverband Bitkom werden von 100 verschickten E-Mails 80 bereits von den E-Mail-Anbietern aussortiert. Von den verbliebenen 20 E-Mails seien etwa 15 immer noch unerwünscht – und landeten meist im Spam-Ordner der Kunden.
Durch Spams entsteht allein in den USA pro Jahr ein Schaden von schätzungsweise 17-22 Milliarden USD. Für Deutschland wird mit einem Spam-E-Mail Schaden von ca. 4,4 Mrd USD gerechnet. Nach einer im Jahre 2009 von ICF International erstellten Studie verbrauchen 62 Billionen Spam-Mails jährlich ca. 33 Milliarden kWh Energie sowie 100 Milliarden Stunden Arbeitszeit zum Sichten und Löschen der Spam-Mails. Und diese Zeit könnte für andere, wertschöpfende Aktivitäten genutzt werden.
Neben dem klassischen Spam, kommt es jeden Tag bei jedem Unternehmen zum "internen Spam", da es (leider!) kein Anti-Spam-Filter mit der Funktion "Warum schicken Sie mir überhaupt diese Information?" existiert.
E-Mail-Spams: Im Berufsleben kommt es ganz oft zu ähnlichen Situationen
Ein anderer Typ ineffizienter E-Mails sind solche, wo möglichst alle Abteilungen (Verwaltung, Abteilung XY, Unternehmen etc.) in den Verteiler aufgenommen sind. Ein Mitarbeiter erhält eine E-Mail nur deswegen, weil er auf der Liste steht – es wird nicht überlegt, ob er überhaupt die Nachricht benötigt oder nicht.
In der Welt der Spam-E-Mail findet ebenfalls die 80-zu-20-Regel ihre Anwendung: 80 % der E-Mails stammen von 20 % der Mitarbeiter. Und diese Feststellung ist schon ein guter Anfang, um das Problem zu beseitigen.
In Teil 2 der Serie werden Methoden und Techniken gezeigt, wie wir uns vor unerwünschten E-Mails schützen können (und somit dazu beitragen, dass ein Teil der oben erwähnten Milliarden USD gerettet wird).
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