von Magdalena Szarafin, veröffentlicht in Management
Bisher wurde leider kein Anti-Spam-Filter entdeckt, der gegen firmeninterne Spams - nach dem Motto "Warum schicken Sie mir überhaupt diese Information?" - schützt. Allerdings gibt es andere Methoden, die in der Welt der Spam-E-Mails angewendet werden könnten, wie z. B. das Paretoprinzip (die sog. 80-zu-20-Regel).
Paretoprinzip gegen E-Mail-Spams
Im Paretoprinzip wurde eine inhärente Unausgewogenheit zwischen Ursache und Wirkung, Aufwand und Ertrag, Anstrengung und Ergebnis festgestellt: 80 % des Ertrags rührt von 20 % des Aufwands her, 80 % der Wirkungen sind durch 20 % der Ursachen bedingt, und 80 % der Ergebnisse gehen auf 20 % der Anstrengungen zurück. In der Geschäftswelt wird die 80-zu-20-Regel durch zahlreiche Beispiele bestätigt.
Auch in der Welt der Spam-E-Mails findet das Pareto-Prinzip seine Anwendung: ca. 80 % der E-Mails stammen nämlich von ca. 20 % der Mitarbeiter. Es macht also Sinn, diese Gruppe zu identifizieren und sie gezielt anzusprechen: die Bearbeitung jeder E-Mail kostet Zeit – und Zeit ist doch Geld. Deswegen sollte mit der Zeit anderer Leute sparsam umgegangen werden.
Wenn Sie Empfänger von internen Spam-E-Mails sind, sollten Sie sich den Inhalt Ihrer E-Mail-Box anschauen und bestimmen, wieviel Zeit es in Anspruch nimmt, die nicht notwendigen Nachrichten zu bearbeiten und ein höfliches, aber auch ehrliches Feedback an den Absender diesbezüglich äußern.
Und diejenigen, die ihre E-Mails an größere Verteiler versenden, sollten sich folgendes überlegen:
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