von Michael Konetzny, veröffentlicht in Controlling
Der Begriff der Wertschöpfung tauchte erstmals im Jahr 1790 auf. Der damals von T. Cox verwendete Begriff konnte bereits auf verschiedene Institutionen - insbesondere Volkswirtschaften, Unternehmen, Betriebsteile - angewendet werden. Vernachlässigte man andere Institutionen und beschränkt die Wertschöpfung auf Unternehmen, so war diese definiert als Differenz zwischen dem Wert eines Produktes, den es nach einer Verarbeitung im Unternehmen hatte, und dem Wert vor seiner Verarbeitung.
Später tauchte der Begriff der Wertschöpfung noch in anderen Zusammenhängen auf und hatte zum Teil eher einen volkswirtschaftlichen Hintergrund. So nutzte man die Wertschöpfung für Lohnverhandlungen.
Da sich mit dieser Definition von Wertschöpfung allerdings keine Prozesse bewerten lassen, sind auch keine Aussagen über deren Wirtschaftlichkeit möglich. Darüber lässt diese Definition von Wertschöpfung die Kundenorientierung Außen vor.
Zur Darstellung und Definition der Wertschöpfung sind von der Betriebswirtschaftslehre daher andere Ansätze entwickelt worden, von denen die Wertkette wohl am bekanntesten sein dürfte.
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