von Michael Konetzny, veröffentlicht in Controlling
Latente Steuern in der IFRS-Rechnungslegung: Passive latente Steuern (Teil 3)
Bei der Ermittlung latenter Steuern lassen sich grundsätzlich folgende Konstellationen unterscheiden:
Durch diese Differenzen entstehen Unterschiede zwischen der IFRS- und Steuerbilanz. Passive latente Steuern entstehen im IFRS-Abschluss beispielsweise dann, wenn Gegenstände des Anlagevermögens länger abgeschrieben werden als in der Steuerbilanz.
Passive latente Steuern nach IFRS durch unterschiedliche Rückstellungsbewertung
Passive latente Steuern können sich im IFRS-Abschluss auch durch eine unterschiedliche Rückstellungsbewertung ergeben. Werden zum Beispiel im IFRS-Abschluss Prozesskostenrückstellungen in Höhe von 300.000 Euro gebildet, in der Steuerbilanz hingegen nur von 1. Million Euro, so ist für die Differenz von 700.000 eine passive latente Steuer zu bilden.
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