von experto.de Redaktion, veröffentlicht in Personal
So senken Sie als Arbeitsgeber Fehlzeiten wirkungsvoll
Ein Krankheitstag eines Mitarbeiters kostet Sie sicher einen 3-stelligen Euro-Betrag. Wenn Sie sich dann noch ausmalen, dass jeder Ihrer Mitarbeiter statistisch mehrere Tage im Kalenderjahr fehlt, ist klar, dass Sie nachdenken sollten. Hierzu einige Tipps:
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Rechnen Sie nach, was Sie im letzten Jahr an wirtschaftlichen Einbußen durch Fehlzeiten hatten (berücksichtigen Sie dabei auch die Erstattungen der Krankenkasse!). So erkennen Sie konkreten Handlungsbedarf.
In welcher Abteilung gibt es besonders hohe Fehlzeiten? Wenn Sie das – etwa durch Mitarbeitergespräche – geklärt haben, können Sie gezielt handeln. Bedenken Sie dabei, dass Fehlzeiten nicht immer Ausdruck von Faulheit etc. sind. Vielleicht ist ein Arbeitsplatz nicht ergonomisch eingerichtet, was dann zu körperlichen Beschwerden führen kann.
"Fehlzeiten-Könige" sollten Sie zu einem Gespräch bitten, um sie wieder auf Kurs zu bringen. Sind die Fehlzeiten drastisch, prüfen Sie, ob eine krankheitsbedingte Kündigung sinnvoll ist.
Anwesenheitsprämien können auch ein gutes Instrument sein, Fehlzeiten niedrig zu halten.
Machen Sie dann nach einem Jahr eine Kontrolle: Haben Ihre Bemühungen auch Früchte getragen? Nur so wissen Sie, ob Sie an den richtigen Schrauben gedreht haben.