von Britta Kanacher, veröffentlicht in Arbeitszeugnis
Die Arbeitsbereitschaft ist auf dem Zeugnis nicht so einfach zu formulieren.
Ein Zeugnis sollte wohlüberlegt formuliert sein, sowohl im Interesse des Arbeitgebers als auch im Sinne der ausscheidenden Person.
Hinsichtlich möglicher Formulierungen in einem Arbeitszeugnis gibt es einiges zu bedenken. Gerade da es bereits viele verborgene Codes gibt, sollten Sie über diese informiert sein, um ein Arbeitszeugnis zu formulieren, dass dem Mitarbeitenden gerecht wird.
Schreiben Sie nicht einfach aus einer Arbeitszeugnis-Vorlage ab. Formulieren Sie lieber ein individuelles Zeugnis, dessen Formulierungen eindeutig nicht auf jeden oder jede zutrifft. Der Aspekt der Arbeitsbereitschaft oder Aktivität des Mitarbeitenden ist ein wesentlicher Punkt im Arbeitszeugnis. Da diese Arbeitsbereitschaft unterschiedlich ausgeprägt sein kann, kann diese in unterschiedlichen Formulierungen ausgedrückt werden.
Möchten Sie Ihren Mitarbeitenden besonders loben und seine Aktivitäten für Ihr Unternehmen hervorheben so können Sie formulieren:
Hat sich der Mitarbeitende zwar gut, aber nicht hervorragend für Ihr Unternehmen eingesetzt, so könnten Sie dies folgendermaßen ausdrücken:
Waren Sie mit dem Arbeitsverhalten des Mitarbeitenden zwar nicht gänzlich unzufrieden aber auch nicht sonderlich zufrieden, so sollten Sie eine Formulierung verwenden, die dieser Mittelmäßigkeit gerecht wird:
Hat der Mitarbeitende keine eigene Aktivität bewiesen und damit keinen Mehrwert für Ihr Unternehmen gebracht, so können Sie dies wie folgt ausdrücken:

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