von Thomas Pfister, veröffentlicht in Arbeitsschutz
Schupfen im Büro kann sehr unangenehm sein
Mindestens einmal im Jahr ist jeder von uns davon betroffen. Juckende, laufende oder verstopfte Nase. Kopfschmerzen, Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit.
Schnupfenviren können sehr ansteckend sein. Das geht ziemlich schnell von nur wenigen Stunden bis zu ein, zwei Tage. Kommt dann noch im Büro Zugluft dazu, dann geht es umso schneller mit der Ansteckung. Viren schweben mit Vorliebe in der Zugluft umher.
Auch bei kalten Füßen und bei niedrigeren Temperaturen dringen Schnupfenviren besonders schnell durch die abgekühlte Nasenschleimhaut in den Körper und lösen eine Entzündung aus, weil sie sich rasch vermehren. Sehr kaltes Wetter mit sehr niedrigen Temperaturen oder Frost kann eine Infektion mit Viren nicht so leicht hervorrufen, da die Nasenschleimhaut sofort Alarm schlägt und alle Abwehrfunktionen auf Hochtouren bringt. Wirklich gefährlich ist daher feuchtkühles Wetter.
Zu einer Virusinfektion mit Schnupfen kommt es, wenn Ihre Nasenschleimhaut über einen längeren Zeitraum trocken bleibt. Besonders bei geschlossenen Räumen mit geringer Luftfeuchtigkeit, Büros mit Zentralheizungen, Klimaanlagen und bei Ihrer Dienstreise im Flugzeug bleibt Ihre Nasenschleimhaut trocken. Zusätzlich ist es noch die Umweltverschmutzung in der Luft, Schadstoffe, Staub und chemische Substanzen.
Ihre Nasenschleimhaut braucht ein feuchtes, schützendes Milieu. Wenn sie dagegen trocken ist, gibt es keine Abwehr für eindringende Viren. Daher vermehren sich die Krankheitserreger in einem rasanten Tempo und der Schnupfen ist da.

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Mein Name ist Thomas Pfister. Ich bin Ihr Experte für Arbeits- und Gesundheitsschutz.