von Thomas Pfister, veröffentlicht in Arbeitsschutz
Burnout ist keine Modediagnose, sondern seit vielen Jahrzehnten bekannt. Vor etwa 100 Jahren kannte man die sogenannte "Nervenschwäche". Diese war besonders bei Lehrkräften verbreitet.
Burnout: Ein neuer Begriff für ein altes Phänomen
Vor 60 Jahren tauchte das Krankheitsbild Neurasthenie auf. Als Ursache galt die langjährige einseitige geistige und nervöse Belastung durch Überhäufung mit Arbeit und Verantwortung (Koelsch 1046). Vor 40 Jahren prägte man die Begriffe "Managerkrankheit" und "Helfersyndrom" (Burisch 1989). Erst 1974 prägte Freudenberger schlussendlich den Begriff "Burnout".
Tatsächlich sind wir in der heutigen Zeit dazu gezwungen, ein Helfersyndrom zu entwickeln. Das Arbeitspensum und die Anforderungen an den heutigen Arbeitsplätzen steigen ständig. Fast wird der Mensch dazu gezwungen, noch effektiver und noch mehr zu arbeiten. Dabei bleibt das Gehalt gleich und in manchen Bereichen sinken sogar die Löhne.
Weiters steigt der soziale Stress, da mit steigenden Kosten aber bei gleich bleibenden Löhnen der private Druck auf die Sicherung der Grundbedürfnisse immer höher wird.
Wie können Sie im Bereich Arbeitsschutz gegen Burnout vorbeugen?
Hier einige Lösungsansätze aus der Praxis für Sie

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Mein Name ist Thomas Pfister. Ich bin Ihr Experte für Arbeits- und Gesundheitsschutz.