von experto.de Redaktion, veröffentlicht in Checklisten
Checkliste: Todesanzeigen formulieren
In der Regel drucken die Zeitungen eine Todesanzeige einen Tag, nachdem Sie diese aufgegeben haben. Diese Informationen und Formulierungen gehören in eine Todesanzeige.
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Noch ein Hinweis vorab: Bei der Angabe der Todesursache gehen Sie in der Anzeige nicht ins Detail.
Folgende Formulierungen bieten sich an:
Tod im Alter: "Nach einem langen und erfüllten Leben hat uns … für immer verlassen."
Tod durch Krankheit: "Nach langer, schwerer Krankheit ist … von uns gegangen." Überraschender Tod: "Völlig unerwartet haben wir vorgestern, viel zu früh und für alle unfassbar, unseren lieben Ehemann und Vater … verloren."
Wenn Sie keine Angaben machen möchten: "Wir trauern um …, der am … verstarb." Oder: "In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von …"
Achtung Sprachfalle! Schreiben Sie keinesfalls: "Nach schwerer Krankheit nehmen wir Abschied von …": Nicht die Angehörigen waren krank, sondern der Verstorbene. Besser: "Nach schwerer Krankheit ist … von uns gegangen." Verzichten Sie auch auf Dopplungen wie "plötzlich und unerwartet".
der Name der verstorbenen Person; falls Sie das wünschen auch der Mädchen- beziehungsweise Geburtsname, zum Beispiel: "geb. Schmidt"
das Geburts- und das Todesdatum
die Namen der Mitglieder der Trauerfamilie; die engsten Angehörigen werden zuerst genannt
Datum, Uhrzeit und Ort der Beisetzung oder Trauerfeier
Ergänzungen, die Sie verwenden können, aber nicht müssen: ein
passendes Zitat, ein tröstender Spruch, ein besinnliches Gedicht
Schließlich ist noch Platz für besondere Wünsche und Hinweise: etwa die
Bitte, am Grab kein Beileid zu bekunden; oder ein Hinweis, dass die Trauerfeier im engsten Familienkreis stattfindet. Auch die Bitte um Geld- statt Kranzspenden kann hier schriftlich erfolgen.