von Wera Nägler, veröffentlicht in Büroorganisation
Geschlossene Räume, künstliches Licht und ungesunde Sehgewohnheiten führen dazu, dass wir uns im Büro nicht immer wirklich fit und leistungsfähig fühlen. Wenn Sauerstoff fehlt, nimmt die Konzentration automatisch ab. Wenn unsere Augen immer im gleichen Abstand auf den Computer starren, verkrampfen sich die feinen Augenmuskeln genauso, wie die großen Nackenmuskeln.
Arbeitsbedingung 3: Beanspruchte Augen im Büro
Durch die Bildschirmarbeit beanspruchen wir oft einseitig unsere Augen. Die können nämlich von ganz nah bis zum Horizont schauen. Doch meist "rasten" wir in einem mittlern Arbeits-Sehbereich ein; wir "starren". Immer die gleiche Entfernung ist purer Stress für die Augen.
» Ausgleich im Büro (Anregungen, da gibt es noch viel mehr)
(Eine einfache Übung hier in der Kurzbeschreibung. Probieren Sie es gleich aus: Halten Sie eine Hand angewinkelt vor Ihr Gesicht, der Zeigefinger schaut zur Decke, die andere Finger sind in der Faust. Anderen Arm ganz ausstrecken (von sich weg), Zeigefinger ebenso. Fokussieren Sie jetzt mit Ihren Augen 1. Fingerspitze nahe Hand, danach Fingerspitze 2. Hand, 3. eine gegenüberliegende Zimmerecke oder Wand 4. nach draußen, wieder zurück zum körpernahen Finger. Einige schnelle Durchläufe machen. Das Auge muss richtig arbeiten und entspannt enorm. )
» Ausgleich in der Freizeit
Erst einmal die Augen entspannen lassen und die anderen Sinne stärker fordern. Evtl. kann eine kurze Augenkompresse sehr wohltuend sein.
Arbeitsbedingung 4: geschlossene Räume im Büro
Das Büro im Freien ist nach wie vor nicht der Standard - leider. So sind wir zwar hübsch bequem, warm und trocken untergebracht. Was uns jedoch fehlt, sind frische Luft, natürliches Licht und Sonneneinstrahlung. Und ganz ehrlich: Wir alle fühlen doch intuitiv, dass es einen Unterschied gibt, ob ich neben einem summenden Computer oder einem Baum stehe. Da brauchen wir keine weiteren Erläuterungen, dass dies immer Einfluss auf unser elektromagnetisches Feld hat.
» Ausgleich im Büro
» Ausgleich in der Freizeit
Werden Sie hier nicht gleich wieder zum Stubenhocker. Die Parole lautet: Raus mit Ihnen! Auch wenn es "Mistwetter" ist: Ziehen Sie sich vernünftige Kleidung an, und raffen Sie sich auf. Wussten Sie beispielsweise, dass die meisten Menschen beim Gehen auf Asphalt flacher und mehr im Brustbereich atmen? Wenn man über natürliche Wege (Wald, Wiese) geht, atmet man unbewusst tiefer, länger und im Bauchraum. Die Brustatmung gilt als Stressatmung, die Bauchatmung als "gute Atmung" im Sinne von Gasaustausch beim Atemvorgang.
Sorgen Sie für gute Arbeitsbedingungen: Kombinieren Sie
Die "Auszeit" für die Augen und für Frischluft-sorgen können Sie an manchen Stellen gut kombinieren. Das dauert nur wenige Minuten und erfrischt für 60 Minuten. Darauf sollten Sie nicht verzichten.
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