von Wera Nägler, veröffentlicht in Büroorganisation
Kennen Sie das? Ihr Projekt kommt in die "heiße" Phase und die Mails sausen nur so hin und her. Schnell wird Ihr E-Mail-Postfach voll und leicht chaotisch. Dazwischen sind E-Mails zu anderen Aufgabengebieten eingegangen, die Sie derzeit aber nicht abarbeiten müssen. Nach und nach verlieren Sie den Überblick. Doch wie schaffen Sie schnell Übersicht?
Unterordner für die Sortierung Ihrer E-Mails
Übersicht schaffen Sie, indem Sie nicht nur Ihren Posteingang für Ihre E-Mails verwenden, sondern weitere Unterteilungen schaffen. Legen Sie sich dazu verschiedene Unterordner für Ihre Mails an. Orientieren Sie sich dazu an Ihrer Papier-Ablage und möglichen Themen Ihrer Zwischenablage. Das können solche Themen sein wie
Das ist immer abhängig von Ihren Arbeitsthemen und den Partnern Ihres E-Mail-Schriftverkehrs. Am besten erstellen Sie eine Übersicht. Damit es übersichtlich bleibt, vergeben Sie vielleicht auch Oberbegriffe und schaffen dann noch Unterordner. Beispielsweise bei "Personal" Unterordner wie "Rundschreiben", "MA-Gespräche", "Fortbildung" und so weiter.
Sollen alle E-Mails in "gesendete Objekte"?
Alle ausgehenden Mails legt Ihr System automatisch im Ordner "gesendete Objekte" ab. Dort werden die E-Mails chronologisch aufgelistet. Doch eine chronologische Ordnung ist hier nicht sinnvoll, denn so geht der zusammenhängende Schriftwechsel und damit der Bezug verloren. Sortieren Sie also Ihre ausgehenden E-Mails auch in die angelegten Unterordner ab. Und Ihr Ordner "gesendete Objekte" sollte ebenso wie der Posteingang immer hübsch leer sein. Ansonsten wäre es so, als würden Sie alle Unterlagen für die Ablage auf Ihrem Schreibtisch verstreuen oder stapeln, anstatt sie abzulegen.
Brauchen Sie diese E-Mail-Ordner?
Hier die Bezeichnungen einige Ordner in Ihrem Postfach, die sich zusätzlich zu thematischen Unterordnern vielfach bewährt haben:
Mein Tipp für Ihre E-Mails: 5-Tage-weg-damit
5-Tage-weg-damit ist ein Unterordner, den ich mir vor Jahren ausgedacht habe und den ich nicht mehr missen möchte. Hier hinein werden all jene E-Mails verschoben, die ich sehr wahrscheinlich nicht weiter benötige, die ich aber noch nicht endgültig löschen möchte. Für diesen Ordner habe ich eine automatische Löschfunktion nach fünf Tagen aktiviert. So kann ich meinem Sicherheitsbedürfnis Rechnung tragen und sammle trotzdem langfristig keinen E-Mail-Müll an.
Überlegen Sie einmal, wie viel Zeit Sie sparen könnten, wenn Sie Ihre E-Mails in die entsprechenden Unterordner sortieren. Da lohnt sich die Investition der Zeit, die man zur Erstellung eines sinnvollen, eigenen Systems benötigt. Doch gleichzeitig birgt dieses Vorgehen auch einen Fallstrick. Im nächsten Artikel wissen Sie in drei Minuten, worauf Sie achten sollten.
Gutes Gelingen!
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