von experto.de Redaktion, veröffentlicht in Marketing
Die gute und herausragende Eigenschaft strahlt auf die anderen Eigenschaften des Menschen ab, und er wird allgemein in einem positiven Licht gesehen. Daher auch der Name - "Heiligenschein-Effekt". Ein Beispiel: Gutaussehende Menschen werden häufig als sozial kompetenter oder glaubwürdiger eingeschätzt als der durchschnittlich aussehende Normalbürger. Der Halo-Effekt liegt also so manchen Vorurteilen und Klischees zu Grunde.
Wer eine Brille trägt, ist intelligent, wer dick ist, gutmütig. In der Wirklichkeit halten diese Klischees keiner Überprüfung stand. Was den Alltag durcheinanderbringen kann, ist in der Werbung durchaus nützlich.
Das Paradebeispiel ist Apple. Dank des Halo-Effekts betrachten Konsumenten Apple-Produkte als "cool", auch wenn das Unternehmen für Preise und Service kritisiert wird. Das Image des iPods und das Design der Apple-Produkte überstrahlen die negativen Punkte einfach.
Um den Halo-Effekt bewusst einzusetzen, muss also eine herausragende, positive Eigenschaft eines Produktes oder Unternehmens in den Vordergrund gerückt werden. Eine Webseite zum Beispiel, die sich durch guten Aufbau, Nutzerfreundlichkeit und Design auszeichnet, kann ein gutes Licht auf das ganze Unternehmen werden.
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