von Mathias Priebe, veröffentlicht in Pressearbeit
Mitarbeiterzeitungen sind keine Jubelblätter
In der Praxis sind Mitarbeiterzeitung leider allzu oft ein reines Sprachrohr der Geschäftsleitung. Der Betriebszeitungsredakteur wird mehr daran gemessen, ob das Corporate Design eingehalten wurde. Kritik findet gar nicht statt. Solche Jubelblätter dienen dem Selbstzweck der Unternehmensführung und werden keine positive Wirkung entfalten.
Wer die Mitarbeiterzeitung als reines Mitteilungsblatt der Geschäftsleitung einsetzt, verschenkt die wahren Chancen und kommunikativen Möglichkeiten.
Corporate Design in der Mitarbeiterzeitung
Die Mitarbeiterzeitung folgt den Regeln des Corporate Design und muss diese einhalten. Neben der farblichen Gestaltung, Abbildung des Logos und anderer optischer Merkmale sollten Sie weitere Festlegungen treffen. Wie ist die sprachliche Gestaltung der Mitarbeiterzeitung? Wie ist die Leseransprache (Singular oder Plural, Du oder Sie, Wir oder Ihnen usw.)?
Ob eine Mitarbeiterzeitung erfolgreich zur Entwicklung einer positiven Unternehmenskultur beiträgt, zeigt sich nicht beim ersten Erscheinen. Der Einsatz dieses Instrumentes der internen Kommunikation braucht langfristige Ziele, die Bereitschaft zur ständigen Veränderung und einen dialogorientierten Grundansatz.
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