von Achim Behn, veröffentlicht in Reden
Diese 3 Tipps zur Gestik helfen Ihnen, wenn Sie Ihre nächste Rede halten!
Wenn Sie beispielsweise eine Rede halten sollen, die sich mit einem Ihrer erfolgreichen Projekte beschäftigt, Sie aber ständig die Hände auf den Oberschenkeln haben, signalisieren Sie Ihren Zuhörern das Gegenteil.
Es gilt: Wer als Redner etwas Positives zu verkünden hat, hält die Hände oberhalb der Gürtellinie. Lassen Sie Ihre Arme locker, halten Sie sie leicht abgewinkelt vom Oberkörper. Somit signalisieren Sie den Zuhörern Ihrer Rede auch Offenheit und Zuversicht.
Ja, wenn es darum geht, beispielsweise Menschen von einer Sache zu überzeugen, dürfen Sie durchaus eine mitreißende Geste ins Spiel bringen. Wenn Sie aber die ganze Zeit wie wild in der Gegend rumfuchteln, wirken Sie mehr abschreckend als mitreißend auf Ihre Zuhörer. Halten Sie sich vor Augen: Mit einer falschen Geste können Sie im Endeffekt das Gegenteil von dem ausdrücken, was Sie eigentlich sagen wollen.
Über viele Jahre hinweg haben Kommunikationstrainer ihren Klienten immer wieder gesagt: "Stecke bloß nicht Deine Hände in die Hosentaschen! Diese Geste verwenden Verklemmte und Menschen, die etwas zu verstecken haben!" Heute gilt aber: Wenn Sie eine Rede halten, dürfen Sie die Hände wieder in den Hosentaschen platzieren.
Denn mittlerweile deutet das Publikum diese Geste wieder als Zeichen innerer Gelöstheit und Entspannung. Wenn Sie als Redner beispielsweise im Rahmen einer Diskussion Ihren Standpunkt - und vielleicht auch etwas Negatives - verdeutlichen wollen, können Sie so zeigen: "Liebes Publikum, Sie sehen, ich bin völlig entspannt. Ich habe die Sache im Griff und selbst während einer hitzigen Debatte bleibe ich völlig ruhig!"

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Mein Name ist Achim Behn. Ich bin Ihr Experte und Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Rhetorik.