von Achim Behn, veröffentlicht in Gesprächsführung
1. Fehler bei der Gehaltsverhandlung: Sie versuchen Mitleid zu erregen!
Für Ihren Gesprächspartner in einer Gehaltverhandlung sind Argumente wie eine Mieterhöhung nicht relevant. Auch gestiegene Lebenshaltungskosten spielen keine Rolle. Es zählt einzig und allein Ihr Wert für das Unternehmen. Legen Sie sich daher Argumente zurecht, die den Nutzen Ihrer Arbeit für den Arbeitgeber widerspiegeln. Versuchen Sie nicht mit der Mitleidsmasche in einer Gehaltsverhandlung zu punkten.
2. Fehler bei der Gehaltsverhandlung: Sie setzen Ihre Gehaltsvorstellung zu hoch an!
Wenn Sie in Ihrer Gehaltsverhandlung eine Entgeltvorstellung anbringen, die viel zu hoch angesetzt ist, machen Sie sich unglaubwürdig. Das lässt Sie in einem schlechten Licht dastehen und verdirbt Ihre Chancen.
3. Fehler bei der Gehaltsverhandlung: Sie versuchen, Ihren Gesprächspartner zu erpressen!
Ein Erpressungsversuch, in dem Sie mehr Gehalt fordern oder mit Kündigung drohen, kann schnell nach hinten losgehen. Nur wenn Sie für den Betrieb unentbehrlich sind, wird sich Ihr Arbeitgeber darauf einlassen. Allerdings nur zähneknirschend und wohl oder übel. Sicher hätte er Ihnen Ihre Forderung aber auch ohne Drohung erfüllt, wenn er um Ihren Wert weiß. Im besten Falle haben Sie sich dann nur Sympathien versaut.
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Gast
08. April 2010, 07:32, im Forum Gesprächsführung
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Mein Name ist Achim Behn. Ich bin Ihr Experte und Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Rhetorik.