von Alexandra Döll, veröffentlicht in Bewerbungen
In Printmedien wie Tageszeitungen oder Fachzeitschriften ist das Phänomen der fingierten Stellenanzeigen noch vergleichsweise selten zu finden, im Internet jedoch sehr häufig. Die Mehrzahl der Lockangebote kommt von Personalberatungsunternehmen oder Zeitarbeitsfirmen, es sind jedoch auch Unternehmen dabei, die keinen Personaldienstleister als Vermittler einschalten.
Gründe für fingierte Stellenangebote
Gerade bei Personalberatungen und Zeitarbeitsfirmen werden häufig Lockangebote geschaltet, um so den eigenen Kandidatenpool künstlich aufblähen zu können und bei potentiellen neuen Firmenkunden mit dem gefüllten Pool, in dem sehr gute Kandidaten vertreten sind, Referenzen vorweisen und somit einen neuen Auftrag akquirieren zu können. Nicht alle Stellen, die über Personaldienstleister besetzt werden sollen, existieren tatsächlich.
Bei Unternehmen, die gezwungen sind, öffentlich auszuschreiben, auch wenn die Stelle eigentlich intern besetzt werden soll/muss, sind solche fingierten Angebote der besonderen Situation geschuldet.
Woran Sie fingierte Stellenangebote erkennen
Hierzu ist bei der Stellensuche selbstverständlich eine kontinuierliche Beobachtung der Firmenhomepages oder Online-Karriereportale (z. B. monster.de, stepstone.de) notwendig. Auf den ersten Blick ist ein Lockangebot nicht ohne Weiteres zu erkennen, bei stetiger Beobachtung und einer möglichen Reaktion des Unternehmens, sofern eine Bewerbung dorthin gesendet wurde, finden sich jedoch Hinweise:
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