4,2 Millionen Arbeitslose in Deutschland. Da suchen Menschen nach Alternativen. Tausende machen sich jeden Monat mit einer Ich-AG selbstständig. Doch es gab Stolpersteine auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Diese wurden nun endlich von Vater Staat weggeräumt.
Sortierdienst, Strandkorbvermieter, Schreibbüro. Nur drei Möglichkeiten, sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig zu machen. “Zunehmend mehr Arbeitslose akzeptieren, dass sie ihr Beschäftigungsproblem in die eigenen Hände nehmen müssen”, sagt Karsten Koppe, Präsident des Landesarbeitsamt Nordrhein-Westphalen. Mit staatlicher Hilfe gibt es dabei zwei Möglichkeiten: Überbrückungsgeld und – seit Anfang des Jahres – die Ich-AG. Letztere Möglichkeit soll nun in einem wichtigen Punkt verbessert werden.
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Bislang durfte ein Gründer, die sich mit einer so genannten Ich-AG selbstständig machten, nur mithelfende Familienangehörige beschäftigen. Wurde ein Gründer krank, durfte er keine Aushilfe einstellen, um das Geschäft weiterzuführen.
Diese Regelung wird nun endlich geändert: Arbeitslose, die als Ich-AG den Sprung in die Selbstständigkeit schaffen, dürfen künftig auch Mitarbeiter einstellen.