Nach den neuen Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn wurden im Jahr 2004 rund 553.000 selbstständige Existenzen gegründet. Dies ist gegenüber 2003 ein Zuwachs von 9,5%. Die Zahl der Liquidationen wird sich mit 416.000 zwar ebenfalls leicht gegenüber dem Jahr 2003 (394.000) erhöhen, aber der Gründungssaldo, d.h. die rechnerische Differenz zwischen Existenzgründungen und Unternehmensschließungen, steigt kräftig und zwar von 111.000 im Jahr 2003 auf 137.000 im Jahr 2004.
Neue Gründungszahlen: Rekordhoch im Jahr 2004
Besonders positiv: Der Abwärtstrend der Gründungen in den Neuen Bundesländern ist offenbar gestoppt. Hier machten sich 2004 insgesamt 119.000 Menschen selbstständig. (2003: 101.000), 82.000 gaben 2004 eine selbstständige Existenz auf (2003: 77.000).
Allerdings: Immer mehr Gründerinnen und Gründer starten als Kleinst- oder Nebenerwerbsselbstständige. Rund 367.000 der 553.000 Gründungen des Jahres 2004 (66%!) entfallen auf so genannte Solo-Selbstständige, die mehrheitlich außer ihrem eigenen (Teilzeit-) Arbeitsplatz keine weiteren Arbeitsplätze schaffen. Rückläufig ist der Anteil der Unternehmensgründungen, die ins Handelsregister/die Handwerksrolle eingetragen werden und direkt bei der Gründung Arbeitsplätze für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte schaffen. Nur etwa 23% aller Gründungen des Jahres 2004 (126.500) entsprechen einer Betriebsgründung im engeren Sinne, im Jahr 2003 waren es noch fast 24%. Vor allem auf Grund der öffentlichen Förderung von Gründungen aus akuter oder drohender Arbeitslosigkeit (Überbrückungsgeld/ Existenzgründungszuschuss-Ich-AG) ist der Anteil der Geförderten an der Gesamtzahl der Gründungen erheblich gestiegen.
Nach Berechnungen des IfM in Bonn erhalten 2004 mittlerweile etwa 52% aller Gründungen und 78% aller Kleinstgründungen staatliche Fördermittel.
Besonders positiv: Der Abwärtstrend der Gründungen in den Neuen Bundesländern ist offenbar gestoppt. Hier machten sich 2004 insgesamt 119.000 Menschen selbstständig. (2003: 101.000), 82.000 gaben 2004 eine selbstständige Existenz auf (2003: 77.000).
Allerdings: Immer mehr Gründerinnen und Gründer starten als Kleinst- oder Nebenerwerbsselbstständige. Rund 367.000 der 553.000 Gründungen des Jahres 2004 (66%!) entfallen auf so genannte Solo-Selbstständige, die mehrheitlich außer ihrem eigenen (Teilzeit-) Arbeitsplatz keine weiteren Arbeitsplätze schaffen. Rückläufig ist der Anteil der Unternehmensgründungen, die ins Handelsregister/die Handwerksrolle eingetragen werden und direkt bei der Gründung Arbeitsplätze für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte schaffen. Nur etwa 23% aller Gründungen des Jahres 2004 (126.500) entsprechen einer Betriebsgründung im engeren Sinne, im Jahr 2003 waren es noch fast 24%. Vor allem auf Grund der öffentlichen Förderung von Gründungen aus akuter oder drohender Arbeitslosigkeit (Überbrückungsgeld/ Existenzgründungszuschuss-Ich-AG) ist der Anteil der Geförderten an der Gesamtzahl der Gründungen erheblich gestiegen.
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Nach den neuen Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn wurden im Jahr 2004 rund 553.000 selbstständige Existenzen gegründet. Dies ist gegenüber 2003 ein Zuwachs von 9,5%. Die Zahl der Liquidationen wird sich mit 416.000 zwar ebenfalls leicht gegenüber dem Jahr 2003 (394.000) erhöhen, aber der Gründungssaldo, d.h. die rechnerische Differenz zwischen Existenzgründungen und Unternehmensschließungen, steigt kräftig und zwar von 111.000 im Jahr 2003 auf 137.000 im Jahr 2004.
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