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von experto.de Redaktion, veröffentlicht in Computer
Windows XP SP2: Filesharing Programme werden ausgebremst
Sasser-Wurm bremst Filesharing Programme: Um die Plage "Computer-Würmer" in den Griff zu bekommen, begrenzt SP2 die gleichzeitigen Verbindungsanfragen auf 10. Die Filesharing Programme nutzen aber die selben IP-Adressen, um sich mit anderen Filesharing Programmen zu einem Netzwerk zu verbinden. Durch das neue SP2 wird die Arbeit der Filesharing Programme also erheblich gebremst.
So bremst Sasser die Filesharing Programme
Der Sasser-Wurm war eine der größten Computer-Plagen im Jahr 2004. Um sich zu verbreiten, baut Sasser Verbindungen zu zufällig ausgewählten IP-Adressen auf. Trifft eine dieser Verbindungen auf einen Windows-Rechner, wird dieser auf eine bestimmte Sicherheitslücke untersucht. Ist sie vorhanden, dringt Sasser auf den PC ein. Je mehr Verbindungen Sasser öffnet, umso schneller kann er sich verbreiten.
Gleichzeitige Verbindungssuche auf 10 eingeschränkt Um nun den PC vor solchen Angriffen zu schützen, begrenzt Microsoft mit dem Service Pack 2 die Anzahl der gleichzeitigen Verbindungsanfragen an andere Computer auf Zehn. Gemeint sind hier nur Anfragen, nicht bereits aktive Verbindungen aufzubauen. Diese Beschränkung würde die Verbreitung von Sasser zwar nicht verhindern, aber zumindest verlangsamen.
Von dieser Einschränkung können jedoch auch die Filesharing Programme der Tauschbörsen betroffen sein. Filesharing Programme öffnen möglichst viele Verbindungen zu vielen Quellen, um so die gewünschte Datei schnellstmöglich herunterzuladen. Aber nicht jeder Verbindungsversuch wird beantwortet. Somit ist der Verbindungsversuch belegt und kann nicht nach weiteren Quellen suchen. Es dauert somit länger, bis eine Datei herunter geladen wird.
Ein Patch schafft Abhilfe Wenn Sie für Ihre Filesharing Programme die Zahl der Verbindungsversuche erhöhen möchten, müssen Sie die zuständige Datei von Windows XP gegen eine gepatchte Version austauschen. Ein findiger Programmierer hat eine entsprechend gepatchte Datei entwickelt.
Achtung: Sie verwenden diesen Patch auf eigene Gefahr! Es wird eine Systemdatei von Windows geändert. Sollte es zu Problemen kommen, tragen Sie das Risiko.
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Im Tool "XP Antispy" ist der Patch enthalten In der neuesten Version des Tools "XP Antispy" ist der Patch enthalten. So können Sie den Patch auf einfache Weise mit dem Tool "XP Antispy" einspielen. Sie finden das Tool hier: www.xp-antispy.org
Achtung: Setzten Sie den Patch nur ein, wenn die Übertragungsraten Ihrer Filesharing Programme wirklich in den Keller gehen! Die Begrenzung der Verbindungsversuche macht durchaus Sinn.
So patchen Sie richtig:
1. Starten Sie das Tool und klicken Sie auf "Spezial/Verbindungslimit". Nachdem Sie den Sicherheitshinweis gelesen haben, klicken Sie auf "Ich hab's verstanden".
2. Wählen Sie die Anzahl der maximalen Verbindungen und klicken Sie auf die Schaltfläche "Patch". Die Bestätigung quittieren Sie mit "OK". Setzen Sie die Anzahl nicht unnötig hoch. Probieren Sie aus, wie viele Verbindungsversuche Sie benötigen.
Patch rückgängig machen Wenn Sie Ihre Filesharing Programme nicht mehr nutzen, können Sie den Patch auch wieder rückgängig machen. Klicken Sie einfach auf die Schaltfläche "Zurücksetzen", und die original Systemdatei wird wieder hergestellt. Auch hier bestätigen Sie mit "OK".