von experto.de Redaktion, veröffentlicht in Betriebssysteme
DEP schützt den Speicher
DEP (Data Execution Prevention) ist die Datenausführungverhinderung von Windows. Sie sorgt dafür, dass Programme nicht unerlaubt auf Speicherplatz zugreifen können. Gedacht ist diese Funktion, um das Ausführen von Schadprogrammen zu verhindern, die den Software-Schutz umgangen haben.
Allerdings tritt die Fehlermeldung auch dann auf, wenn ältere Programme verwendet werden, die für eine frühere Windows-Version gedacht waren, oder nicht "sauber" programmierte Anwendungen, die auf unzulässige Bereiche des Speichers zugreifen.
DEP: Nur mit CPU-Unterstützung
DEP muss von der CPU des Rechners unterstützt werden, sonst ist der Hardware-Schutz nicht gegeben. Intel-Prozessoren haben dafür das XD-Bit (Execute Disable), AMD-Prozessoren arbeiten mit dem NX-Bit (No Execute). Daran erkennt die DEP die Speicherbereiche, auf die Programme nicht zugreifen sollen.
DEP kann beinahe alles abstürzen lassen
DEP ist ab Windows XP SP2 und Windows Server 2003 SP1 vorhanden, sowie bei den neueren Windows-Versionen. Oft treten DEP-Fehler daher auf, wenn ein XP-Update (Service Pack 2 oder 3) installiert wurde. Der Fehler besteht darin, dass DEP nicht nur Schadprogramme ausbremst, sondern auch harmlose Programme. Auch den Windows-Explorer oder den Explorer (Windows-Oberfläche) bringt DEP gelegentlich zum Absturz.
DEP-Fehler aufgetreten? So gehen Sie vor:
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