von Ekaterina Arlt, veröffentlicht in KMU & Marketing
In den meisten Unternehmen wird monatlich eine Statistik gepflegt, wie viele Aufträge von wem akquiriert wurden. Die Hintergründe, warum und wie ein Vertrag zu Stande gekommen ist, werden selten beleuchtet. Dabei können diese Aufschluss darüber geben, wer effizienter im Vertrieb arbeitet und worin genau der Erfolg liegt. Aus diesen Erkenntnissen können anschließend passende Strategien aufgebaut werden, wie der Vertrieb noch effizienter arbeiten kann.
Bei den Statistiken die Kunden einbinden
Es ist daher empfehlenswert die bisherigen internen Statistiken etwas zu überarbeiten und unter folgenden Gesichtspunkten neu auszurichten:
Mit diesen Fragen kann leicht die Historie einer Kundenbeziehung nachvollzogen und wertvolle Informationen für die Zukunft gewonnen werden.
Grundsätzlich kann man von Kunden eine Menge lernen! Daher suchen heute gerade gewachsene Unternehmen mehr den Kontakt zum Kunden. Der Grund ist, dass mit der Größe auch der Abstand zum Kunden wächst. Prozesse müssen standardisiert werden, um effizient arbeiten zu können. Die Zeit, die einem Kunden gewidmet wird, wird verkürzt und die Sprache verallgemeinert sich.
Die üblichen Kommunikationsinstrumente hinterlassen einen unpersönlichen Eindruck und schrecken Kunden eher ab. Deshalb ist es empfehlenswert, alle Kommunikationsinstrumenten – von Brief- und E-Mail-Verkehr bis hin zur Ansprache an der Telefonzentrale – auf Kundenfreundlichkeit zu überprüfen und neu auszurichten. Denn nur wer an den Kunden dran bleibt und ihn täglich begeistern kann, wird auch seine Loyalität auf Dauer gewinnen.
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